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Filmkultur for Austria

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Filmkultur for Austria

Marina und Sascha an Deck
© sixpackfilm

VISIONary zeigt innovative heimische Filme.

Wir sind nicht nur „Oscar“, wir haben seit den 1960er Jahren auch den „innovativen Film“, der das Image Österreichs als Filmkunst-Hochburg poliert. Hießen die Exponenten damals Peter Kubelka, Kurt Kren und Valie Export, heißen sie heute Peter Tscherkassky, Gustav Deutsch und Mara Mattuschka. Die Filme und ihre Macher kennt das Publikum, besonders in den Bundesländern, aber bestenfalls aus der Zeitung und nicht aus dem Kinoprogramm.
Nun gibt es (mit Unterstützung des Ministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur) eine festivalähnliche Filmschau, die den Reichtum der heimischen Filmkultur nicht nur in Wien, sondern auch auf einer Bundesländer-Tour darstellen soll: VISIONary, ein Präsentationsforum, das außer der Filmvorführung in Schulen, Unis und Fachhochschulen KünstlerInnengespäche, Referenzmaterial für Lehrende und Studierende und eine Sondernummer der Filmzeitschrift kolik.film vermittelt. Das Ziel: Durch einen halbjährigen Vorführ-Zyklus die nachhaltige Wahrnehmung und kontinuierliche Beschäftigung mit unabhängigen und innovativen österreichischen Filmen wachzuhalten. Eine DVD-Reihe, Ende 2009 veröffentlicht, wird VISIONary noch einmal in konzentrierter Form ins Bewusstsein rufen.

Ro Raftl


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