Thomas Gansch und Georg Breinschmid amüsieren am 2.8.
© Archiv Theater am Spittelberg
Das Theater am Spittelberg bietet Konzerte, Lesungen und vieles mehr mit Wiener Einschlag und internationalem Touch.
Einen „Querschnitt durch alle Kulturen dieser Stadt“ – nicht mehr und nicht weniger will das Theater am Spittelberg allsommerlich bieten. Seit 2004 leitet Nuschin Vossoughi, auch bekannt durch die Festivals „Voice Mania“ und „Wien im Rosenstolz", die Pawlatschenbühne, sie bringt hier ein breitgefächertes Programm von Kleinkunst über Weltmusik bis zu modernem Wiener Lied, die Wiener Note darin ist ihr wichtig, im Zentrum stehe „das einzigartige und nur in Wien in dieser expressiven und kraftvollen Form gelebte Miteinander der Kulturen und eine respektvolle und schöpferische Begegnung dieser verschiedenen Welten“, sagt Vossoughi. Diese Welten reichen im August und September von Wienerischem mit Roland Neuwirth, den Strottern oder Wolfgang Böck über Nostalgisches und amerikanisch Angehauchtes mit den Vienna Swing Sisters und Hans Theessink bis zu Afrikanischem mit Insingizi, lyASA und MoZuluArt. Jeden Sonntag gibt es außerdem ein Kinderprogramm.
Waschecht wienerisch
Den Beginn im August macht am 1.8. Roland Neuwirth mit einem waschechten Wiener Abend, begleitet von Dudlerin Doris Windhager und Marko Zivadinovic an der Knöpferlharmonika. Wienerisch, aber auch jazzig, bluesig, popig und vor allem witzig wird es am nächsten Tag mit Georg Breinschmid und Thomas Gansch. Der Kontrabassist und der Trompeter beherrschen nicht nur ihre Instrumente ausgezeichnet, sondern auch die Kunst der unvorhersehbaren, einfallsreichen Improvisation und des Entertainments.
Wiener Musik reloaded und modernisiert gibt es auch am 15. August mit den Strottern, die soeben Preisträger des Deutschen Weltmusikpreises wurden und die ihre neue CD „wia tanzn is“ präsentieren. Hans Theessink begibt sich an die Wurzeln des Blues (17.8.), Stephan Paryla mit „Hur&Moll“ ins Rotlichtmillieu (27.8.), Wolfgang Böck unter die „hausmasda und de moada“ (15.9.). Nach Afrika entführen am 3. August Insingizi und lyASA, zwei Gruppen aus Zimbabwe, während MoZuluArt, die für ihre Mischung aus afrikanischem Gesang und Mozart-Musik bereits bekannt sind, am 4.9. auftreten.
Eine bunte Mischung also, die Vossoughi auch für diesen Sommer zusammengestellt hat.
Theresa Steininger









