Das „Zauberflöten“-Bühnenbild von Regisseur Manfred Waba.
© Artwork B. Kratzig
Römersteinbruch St. Margarethen. Heuer werden „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ gespielt.
Vom 14. Juli bis 29. August 2010 steht „Die Zauberflöte“ im Römersteinbruch St. Margarethen auf dem Programm. Mit dieser Oper schrieb Mozart ein Stück „Welttheater“. Das im Jahr 1791 uraufgeführte Werk verbindet Zauberstück, Singspiel und große Oper. Die „Zauberflöte“ zählt zu den rätselvollsten und zugleich berührendsten Opernwerken, die je geschrieben wurden. „Die Zauberflöte“ ist eine wunderbare Geschichte von Märchen und Mythen, die von guten und bösen Mächten sowie von der alles überwindenden Kraft der Liebe erzählt. Der Streit zwischen der Königin der Nacht und Sarastro, dem Hohenpriester des Sonnenreichs, steht im Mittelpunkt der Handlung. Regisseur und Bühnenbildner Manfred Waba inszeniert die Schicksale von Tamino und Pamina, Papageno und Papagena in den Welten der Königin und Sarastros, wo es Riesenschlangen und Zauberinstrumente gibt und drei Knaben auf wundersame Weise die Menschheit retten, mit effektvoller Farbenpracht.
Kinderoper
In der Reihe „Kinderoper“ werden Märchenopern für das junge Publikum humorvoll und in einer phantasievollen Zauberwelt inszeniert. Im Juni und Juli 2010 wird die Geschichte von „Hänsel und Gretel“ auf pädagogisch wertvolle Weise jungen Musikfans näher gebracht. In Papagenos Opernwelt macht Oper Spaß und die Kinder halten ihren Besuch im Römersteinbruch lange in Erinnerung.
Klassik- und andere Weltstars
Die Opernfestspiele St. Margarethen präsentieren am 24. Juni 2010 im Privatpark vom Schloss Esterházy in Eisenstadt die Klassikweltstars Barbara Frittoli, Marcelo Álvarez, Elina Garanča und Vladimir Chernov. Am 1. Juli gastiert die amerikanische Jazz-Pop-Sängerin Norah Jones im Römersteinbruch, am 5. September Leonard Cohen und am 11. und 12. September Udo Jürgens.
Von Werner Schuster









