Das LEO-Ensemble wird zu "Höllen"-Ikonen.
© Armin Bardel
Ab 6.3. belebt "Tanz der Blinden" Unterhaltungskunst zu Zeiten von Grünbaum, Farkas und Co wieder.
„Unten in der Hölle“ spielten einst Fritz Grünbaum, Karl Farkas, Egon Friedell, Ralph Benatzky, später Hugo Wiener, Stella Kadmon und andere. Grete Wiesenthal zeigte ihre Tänze, Diseusen wie Josma Selim sangen pikante Lieder. Im Souterrain des Theater an der Wien befand sich ab 1906 eines der wichtigsten Unterhaltungsetablissements der Stadt – die „Hölle“, wo 20 Jahre lang Revue, Varieté, Operette und vieles mehr geboten wurden. Ebendort wird ab 6. März mit dem Stück „Tanz der Blinden“ eine besondere Zeit in Wiens Unterhaltungskultur wiederbelebt. Mit Sketches, originalen Chansons und Liedern, welche Mitglieder des LEO – Letztes Erfreuliches Operntheater – in Begleitung des Ensembles Albero Verde präsentieren, sowie mit Texten, die von Christoph Wagner-Trenkwitz als Conférencier vorgetragen werden, holt man eine Glanzzeit des Musikkabaretts in die Gegenwart. Eine Besprechung zu „Tanz der Blinden“ lesen Sie ab 8.3. im k2-Blog. Im Museum des Theaters an der Wien findet parallel eine Ausstellung zur Geschichte der „Hölle“ statt.
Theresa Steininger









