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Respekt der Quetschn!

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Respekt der Quetschn!

Das Akkordeon einen Monat lang im Zentrum des Interesses (hier: Wondabra).
© Eva Königer/Akkordeon Festival

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Respekt der Quetschn!

Koriphäe Otto Lechner
© Lukas Beck/Akkordeon Festival

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Respekt der Quetschn!

5/8erln in Ehr´n
© Hanibal Scheutz

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Respekt der Quetschn!

Bec de Cha
© Didier Cannioux/Akkordeon Festival

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Respekt der Quetschn!

Der jüngste Teilnehmer: Paul Schuberth
© Mario Lang/Akkordeon Festival

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Das Internationale Akkordeon Festival, das heuer von 20. 2. bis 22.3. stattfindet, hat den Respekt vor einem oft verkannten Instrument zurück gebracht, die Wiener Szene gefestigt und sich ein durchaus auch junges Publikum geschaffen, das nun mit einer Gürtel Late Night Tour verstärkt angesprochen werden soll.

„Früher gab es eine Rock-, eine Jazz-, eine Folk-, eine Blues-Szene und überall Akkordeonisten, aber wir hatten nichts miteinander zu tun. Erst durch das Akkordeonfestival hat sich eine Szene in Wien entwickelt und die Anerkennung für unser Instrument ist gestiegen“. Erfreut erzählt der Musiker Walther Soyka k2 von den Verdiensten des Akkordeonfestivals. In seinem 11. Jahr bringt dieses heuer wieder internationale und nationale Akkordeonisten in Wiener Veranstaltungsorte wie Orpheum, Reigen, Sargfabrik, Metropol, Schutzhaus Zukunft und andere.

Zwei Ärgernisse, zwei neue Programmpunkte

Otto Lechner, Karl Hodina und Krzysztof Dobrek stimmen mit einem wahren Gipfeltreffen ein, das bereits am 15. Februar als Preview stattfindet und einen Querschnitt aus Wienerlied und Weltmusik verspricht. Weil Lechner zum angestammten Termin nicht konnte, habe man den Festivalstart eben etwas vorverlegt und aus der Not eine Tugend, eben ein Preview, gemacht. Auch aus einem weiteren Ärgernis hat Organisator Friedl Preisl einen eigenen Programmpunkt kreiert: „Ich habe mich immer geärgert, dass ich Lars Hollmer nie beim Festival hatte, nun mache ich einen Nachruf auf ihn“. Otto Lechner, Bratko Bibic, Maria Kalaniemi und Guy Klucevsek spielen dabei Melodien des schwedischen Musikers.

Neue Schiene für Junge

Außerdem möchte Preisl „nicht nur meine Altersgruppe hofieren, sondern in vier Lokalen junges Publikum aktivieren und animieren.“ Als Novität startet er beim 11. Akkordeonfestival daher eine Gürtel Late Night Tour, bei der Konzerte im Chelsea, Rhiz und anderen angeboten werden, die erst um 23 Uhr beginnen. „Ich sehe auch als Verdienst des Festivals, dass schon in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche kommen und Interesse zeigen", sagt Preisl k2.

Für die Kleinsten gibt es weiterhin den Magic Afternoon im Dschungel, für Filmfreunde Stummfilme mit Akkordeonbegleitung – eine Liebhaberei, wie Preisl zugibt: „Aber wir hatten hier auch schon einmal 100 Besucher – und wenn ich an etwas glaube, dann forciere ich es weiter.“

Viele Stile, ein Instrument

Schon die Eröffnung am 20. Februar im Theater Akzent zeigt die Bandbreite – vom jüngsten Teilnehmer Paul Schuberth bis zu erfahrenen Kollegen, von heimischen über US-amerikanische zu französischen Akkordeonisten. Klezmer-Musik hat beim Festival ebenso ihren Platz wie Tango (etwa Duo Yuicque Sinesi, 25.2., und Tango La Boca, 28.2.) und Wienerlied-Soul wie von 5/8erln in Ehr´n (21.2.) und Balkan-Twist bei Kapelush (24.2.), ja sogar Rap auf Vorarlbergerisch von Cafe Olga Sanchez (3.3.). Den Abschluss macht am 22. März Dobrek Bistro mit Bossa Nova, Gypsy Swing, Jazz, Tango, slawischer Volksmusik...und und und? Na und? Ganz klar geht es hier nicht um einen Stil, sondern um ein Instrument, dem in der Stadt seiner Erfindung die ursprüngliche Bedeutung wieder gegeben werden soll.

Theresa Steininger

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Artikel aus unserer Printversion:

Quetschnfest

Es braucht nicht viel Mut, um zu behaupten, dass auch die elfte Auflage des Akkordeonfestivals zu einem Publikumsrenner wird: Eine zentrale Programmschiene des Festivals ist „A Tribute to Lars Hollmer“, gewidmet dem 2008 verstorbenen Musiker und Gründungsmitglied von Accordion Tribe. Seine Bandkollegen Bratko Bibič, Maria Kalaniemi, Guy Klucevsek und Otto Lechner werden dabei in seinem Andenken drei spezielle Konzertabende gestalten. Ist das Akkordeon eigentlich prinzipiell ein sentimentales Instrument? Lechner: „Die Art, wie ich Akkordeon spiele, ist eher ein harter Umgang mit dem Instrument. Ich schwelge nicht oder nicht so, wie andere sich im Akkordeonklang baden. Es ist eine dauernde Auseinandersetzung mit Sentimentalität. Ich kann mich besonders gut ausdrücken, wenn ich nichts ausklammern muss, was in meinem Kopf los ist, wenn ich alles reinnehmen kann, auch die billigen Melodien, dann bekommt diese Weltmusik wieder eine andere bzw. eine weitere Bedeutung, weil es auch mit innerer Welt zu tun hat, die groß ist. Es wird eine Art Weltreise, die aber sicher nicht so gemeint ist, dass man von Paradies zu Paradies geht.“ Manfred Horak


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Juni 2011 (1): JazzFest Wien

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