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Lisztfestival & Lisztomania

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Lisztfestival & Lisztomania

Johannes & Eduard Kutrowatz, die Intendanten Liszt Festival Raiding,
© Lisztfestival Raiding

Mit seinem gigantischen OEuvre zählt Franz Liszt zu den historisch bedeutendsten Komponisten und herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Musikgeschichte. Das Liszt Festival Raiding will die ungeheure Bandbreite, Vielseitigkeit, Genialität und Virtuosität seiner Musik dem Publikum am Geburtsort Raiding näher bringen.

Im Jahr 2010 beschreitet das Liszt Festival Raiding neue Wege: das Festival wird zu einem 4-Jahreszeiten-Ereignis, das sich nunmehr im Januar, März, Juni und Oktober seinen zahlreichen Freunden und begeisterten Anhängern mit einem hochkarätigen Konzertprogramm präsentiert: Mit erstklassigen Pianisten, außergewöhnlichen Ensembles, Meistern der Stimme und genialen Grenzgängern bietet das Liszt Festival Raiding ein umfassendes Programm vom Klavierabend über Kammermusik, Liederabenden und Orchesterkonzerten bis hin zu grenzüberschreitenden Konzerten, die sich auf schöpferisch-innovative Art mit dem Werk von Franz Liszt auseinandersetzen.

Sämtliche Orchesterwerke

Ebenso nimmt ein absolut epochales Projekt im Jahr 2010 seinen Ausgangspunkt: Beim Orchesterprojekt „The Sound of Weimar“ mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck erklingen im Zeitraum 2010-2012 in sieben Konzerten sämtliche Orchesterwerke von Franz Liszt in der originalen Orchesterbesetzung der Uraufführungen in Weimar von 1849-1860 live im Lisztzentrum Raiding. Mit dem Liszt Festival Raiding 2010 beginnen somit bereits die Vorbereitungen auf das große Jubiläumsjahr 2011 anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt.

Lisztomania 2011

2011 jährt sich sein Geburtstag im burgenländischen Raiding – das zu Liszts Lebenszeit noch zu Ungarn gehörte – zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wird im Burgenland ein reges Konzert- und Ausstellungsprogramm präsentiert.

Die Intendanten des Liszt Festivals Raiding, Johannes und Eduard Kutrowatz, setzen 2011 im Liszt Zentrum mehrere Schwerpunkte: einen Klavierzyklus, einen Orchesterzyklus, einen Lied- und Vokalzyklus, Projekte und Uraufführungen sowie Gedenkkonzerte. Diese werden in vier Blöcken im Januar, März, Juni und Oktober aufgeführt. Die Eröffnung am 27. Jänner 2011 ist zugleich der Auftakt zu Lisztomania 2011.

Die Ausstellungen an sechs Schauplätzen

In Eisenstadt und Raiding nähert man sich dem vielschichtigen Wirken des Klaviervirtuosen, Komponisten und Dirigenten Franz Liszt in sechs Ausstellungsmodulen:

  • „Le petit Litz“ – Wurzeln eines Genies: Das Liszt-Haus in Raiding feiert den jungen Virtuosen am Beginn seiner phänomenalen Laufbahn als pianistisches Wunderkind: Liszts Herkunft, die Vater-Sohn-Beziehung und die ersten Konzertreisen bis hin zu zwei prägenden, frühen Erfahrungen, „Religion“ und „Zigeuner“, sind das Thema.
  • Wunderkind - Taufe und Weissagung: Die Pfarrkirche Unterfrauenhaid inszeniert Liszts Taufe und den Mythos, der sich um seine Geburt rankt - eine Zigeunerin prophezeite seine Ankunft im Gefolge des „großen Cometen“ von 1811. Zudem wird sich die Pfarrkirche in einen stimmungsvollen Hörraum verwandeln.
  • Lisztomanie – Der Hexenmeister am Klavier: Das Landesmuseum Burgenland widmet sich dem Leitthema „Lisztomania“. Die Schau umfasst die Jahre von 1838 bis 1847, in denen Liszts Ruf als größter Virtuose aller Zeiten wächst, er sein (vor allem weibliches) Publikum in den Bann zieht und in zahlreichen Ländern Konzerte gibt.
  • Neutöner - Hofkapellmeister in außerordentlichen Diensten: Die Ausstellung im Haydn-Haus Eisenstadt zeigt Liszts Bedeutung als Hofkapellmeister in Weimar und sucht damit einen Bezug zu Haydns Rolle als fürstlicher Kapellmeister herzustellen. Sie umfasst die Jahre 1848 bis 1860.
  • Vivat Liszt: Die Burgenländische Landesgalerie wird zeitgenössische Künstler aus europäischen Orten einladen, die wichtige Lebensstationen Liszts waren. Sie werden Franz Liszt visuelle Geburtstagsgrüße senden.
  • Abbé Liszt – Mensch und Musik im Spannungsfeld des Glaubens: Das Diözesanmuseum Eisenstadt wirft einen Blick auf Liszts Religiosität.

Von Werner Schuster

Lisztomania 2011


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  • Liszt-Festival Raiding Raiding, Lisztstraße 46
    29. – 31. Januar: „Liszt & Schubert“
    19. – 21. März: „Die Jahreszeiten”
    23. – 27. Juni: „Große Romantik“
    21. – 24. Oktober: „Göttliche Komödie“

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Juni 2011 (1): JazzFest Wien

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