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Kremser Sommerfestival

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Kremser Sommerfestival

Ein Stimmungsbild vom Festival „Glatt&Verkehrt". © Helmut Lackinger Glatt&Verkehrt

Das Hauptprogramm des Kremser Sommerfestivals „Glatt&Verkehrt“ ist von 22.- 26. Juli ist fünf Thementagen gewidmet.

Seit zwölf Jahren gibt es nun schon das Kremser Sommerfestival „Glatt&Verkehrt“. Was die Künstler, die aus allen Erdteilen für rund zwei Wochen in die Kremser Weinberge und Umgebung anreisen, verbindet, ist die Auseinandersetzung mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln - egal ob sie sich nun traditioneller Volksmusik, dem Jazz, der Klassik oder der Avantgarde verschrieben haben.

Romamärchen
mit Köhlmeier

Ab Mitte Juli gibt es natürlich wieder die traditionelle Musikwerkstatt in Stift Göttweig. Am 16. und 18. Juli folgen zwei dichtprogrammierte Konzertabende im Arkadenhof des Klangraum Krems Minoritenkirche (u.a. mit Karl Ritter, Matthias Loibner oder Jhibaro Rodriguez & Cayenason).

Am 17. Juli sind Harri Stojka und Michael Köhlmeier mit Romamusik und Romamärchen zu Gast im Schloss zu Spitz (im Rahmen des Spitzer Marillenkirtags). Ein Abend, der dem Musikalischen am Erzählen, und dem Erzählerischen am Musizieren gewidmet ist.

Das Hauptprogramm

  • „WACHAUER BEGEGNUNGEN“: Wie stets ist ein besonderes Anliegen des Festivals, der österreichischen Szene neue Impulse zu entlocken und heimischen Projekten ein Podium zu geben (u.a. mit einer Uraufführung einer Konzertinstallation von Bernhard Lanbg mit der Trachtenkapelle Rossatz und der Osttiroler Gruppe Franui),
  • „HELSINKI: ein Abend im sonnigen Norden“ (herausragende KünstlerInnen dieser musikalisch unglaublich reichen Stadt, die sich mit der traditionellen Musik ihrer Heimat auseinandersetzen),
  • „BRASILIEN: Rhythmus-Zauberer & Traum-Erfinder“ (u.a. mit Benjamin Taubkins Moderna Tradicao das im Vorjahr das Publikum begeisterte),
  • „ÄTHIOPIEN: die Neue Blume Addis“: Äthiopien ist in der vergangenen Jahren in den Blickpunkt der World-Music-Gemeinde gerückt, einerseits mittels bemerkenswerter Archivarbeit, andererseits durch das Interesse von Musikern aus dub oder Jazz – so werden an diesem Tag gewiss neue Töne angeschlagen. (u.a. mit Dub Colossus & Sintayehu, Ejigayehu „Gigi“ Shibabaw & Bill Laswell),
  • Den Abschluss-Tag „THE JOURNEY OF BALLADS“ gestalten heuer MusikerInnen, die angloamerikanischen Liedgut neue gleichwie zeitlose Interpretationen angedeihen lassen (u.a. mit Martin Simpson und Alela Diane).

Von Werner Schuster


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