Niederosterreich | Feature

Die Expedition, Teil 3

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Die Expedition, Teil 3

Das raumlaborberlin lädt zum dritten Teil der Expedition.
© raumlaborberlin

Der dritte Teil der vom Festspielhaus veranstalteten Expedition findet von 17. bis 21. März statt.

„Liebes St. Pölten, vielleicht hast Du schon gemerkt, dass bei Dir seit dem Sommer eine Expedition bis über die Grenzen der bekannten Welt hinaus geplant wird. Eine echte Expedition, keine esoterische Selbstfindung, kein Erlebnisrollenspiel und kein Theaterstück, sondern eine Forschungsreise.  Die Meisten fragen als Erstes: "Wohin denn?" Dabei geht es doch bei einer Expedition eher darum, dass man etwas entdecken will, was bisher noch unbekannt war. Daher beschäftigen wir uns in St. Pölten erst mal damit, was denn heute überhaupt noch unbekannt ist, und dann entscheiden wir, wohin es geht. Und das machen wir gemeinsam mit Dir.

Im Oktober haben wir gemeinsam entschieden, dass es gut ist, die Stadt zu verlassen. Im Dezember haben wir die Parameter diskutiert, unter denen wir heutzutage eine Forschungsreise überhaupt unternehmen können.  Im März wird es langsam konkreter. Wir wollen wir uns damit beschäftigen, welche Grenzen wir überwinden und was für Fähigkeiten wir erlernen müssen, um zum Unbekannten zu gelangen.

Die Forschungsstation der Expedition steht vom Mi 17. bis So 21. März vor dem Festspielhaus, in dem Holzverschlag, der den viel versprechenden Namen >die Verbotene Stadt< trägt. Wir werden den Raum hinter der Holzwand besetzen, wie wir zuvor auf dem Rathausplatz und in einem Geschäft in der Linzerstraße unser Lager aufgeschlagen haben. Und dann gibt es wie immer interessante Veranstaltungen für alle St.Pöltener, die gerne über den Tellerrand schauen:

Die verbotene Stadt

  • Auf unserer Miniexpedition werden wir künstliche Grenzen in St.Pölten thematisieren, wie die der verbotenen Stadt oder die zwischen der Altstadt und dem Kulturbezirk. Außerdem werden wir auf den Spuren eines außergewöhnlichen Grenzgängers sein. Fridtjof Nansen, Polarforscher, Flüchtlingshelfer, Katastrophenschützer und Friedensnobelpreisträger.
  • Unseren Filmabend widmen wir Oren Yakobovich, einem Filmemacher, der die Verletzung der Menschenrechte in den israelisch besetzten Gebieten zum Inhalt seiner Arbeit gemacht hat. Auf die Frage, was er denke, das es Wert sei, in der Welt entdeckt zu werden, sagt er: "Places where it's possible to bring change through the use of media, such as Zimbabwe or Turkey." Mit Medien kann man Grenzen überschreiten, man kann sie aber auch erst aufbauen. Mit etwas Glück wird der viel beschäftigte Mann anwesend sein (der Flug für ihn ist schon gebucht).
  • Die Kartografische Jugend werden wir im März wieder an allen 5 Tagen veranstalten, denn gleichzeitig  finden im Kulturbezirk das Kinder- und Jugendbuchfestival statt. Das nehmen wir zum Anlass, mit jungen Leuten unbekannte Welten zu erfinden. Jeden Tag von  8 bis 14 Uhr laden wir alle ein, mit dem Expeditionsroboter, in der Planetologie, in der Weltanalyse oder in der Stadtproduktion zu forschen, zu entdecken und zu erfinden.
  • Für den Pölterabend, unsere beliebteste Veranstaltung, suchen wir wieder St. Pöltener die Ihre Reiseberichte präsentieren möchten. Dias, Videos, Fotoalben, Erzählungen, Alles ist willkommen. Trauen Sie sich! Dazu kocht Maître Matthias Rick Köstlichkeiten aus dem 9. Kontinent.
  • Und beim public voting werden die Weichen gestellt. Welches sind die Grenzen, die wir überwinden sollen und was können unsere Mittel sein. St. Pölten, entscheide mit!“

Von Werner Schuster


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