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Theater-der-Jugend-Leiter Thomas Birkmeir bringt seine Version von Hans Christian Andersens „Schneekönigin“ im Theater der Jugend am 14. Dezember zur Premiere.
Eine neue Sicht auf ein altbekanntes Märchen bringt das Theater der Jugend ab 14. Dezember. Direktor Thomas Birkmeir hat sich Hans Christian Andersens „Schneekönigin“ ausgewählt, da „wir uns für die aktuelle Saison die Frage gestellt haben, wo unsere geistige Heimat ist, wo unsere geistigen Werte und Werke sind.“ Dazu gehört für ihn neben anderen auch Andersens Märchen über einen zerbrochen Spiegel, dessen Stücke die Herzen jener, die sie treffen, erstarren lassen und auslösen, dass diese die Welt nur mehr als hässlich ansehen. Der junge Kai wird so seiner Freundin Gerda fremd, er folgt der Schneekönigin nach, doch das Mädchen folgt ihm und kämpft um ihn. Das Stück über Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen, Mut und die Suche nach dem Glück wird von Birkmeir als „turbulente, neue“ Fassung gebracht. „Ich bin selbst schon gespannt, wie ich die Geschichte über diese Frau, die ein Kind vereinnahmt und versucht, es für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen, bringe. Was ich versuche ist, mich besonders auf Erpressung und die Gefühlverarmung zu konzentrieren und zu zeigen, wie die strahlend kalte Übermutterfigur durch die kindliche, warme, emotionale Kraft der Kinder besiegt wird. Angesichts aller Vorkommnisse um Ausgrenzungen und Aufbegehren in unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass wir uns uns unserer Werte besinnen“, sagt Birkmeir. Es spielen Irena Flury als mutige Gerda, Benjamin Levent Krause als Kai, Uwe Achilles als Rentier Dodo und Pia Baresch als eiskalte Schneekönigin.
Theresa Steininger









