© Wiener Staatsoper/Axel Zeininger
An der Staatsoper wird „Dornröschen“ von Peter Wright nach Marius Petipa wieder aufgenommen.
Das anspruchsvolle Rosenadagio, die flatterhaften Kombinationen des Blauen Vogels, das Hochzeits-Pas-de-Deux – das Ballett „Dornröschen“ weist einige bekannte, anspruchsvolle und wunderschöne Teile auf. Und es gibt zahlreiche choreografische Fassungen des Märchenstoffes von Charles Perrault – ob von Haydee, Malakhov, Aumers, Sergejew oder Nurejew. Das Wiener Staatsballett nimmt nun jene von Peter Wright auf, der die 1890 uraufgeführten Fassung von Marius Petipa einen britischen Anstrich verlieh. „Jene von Peter Wright ist eine sehr nette, traditionelle Version. Ich möchte ja nicht nur als Spezialist für Nurejew wahrgenommen werden“, sagt der Leiter des Wiener Staatsballetts, Manuel Legris. Er ist sich bewusst, dass gerade vor Weihnachten „jeder auf Nussknacker wartet, wir werden ihn nächstes Jahr wieder bringen.“ Nun heißt es Bühne frei für die Schlafende Prinzessin: Liudmila Konovalova, Maria Yakovleva und Olga Esina schlüpfen in die Rolle der Aurora, Vladimir Shishov und Roman Lazik teilen sich den Part des Prinzen, als Blauer Vogel sind Mihail Sosnovschi, Denys Cherevychko, Kirill Kourlaev, Paul Connelly dirigiert.
Theresa Steininger









