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Aber bitte mit Sahne!

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Aber bitte mit Sahne!

Udo Jürgens stellte seine größten Hits für das Musical zur Verfügung.
© Stage Entertainment

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Aber bitte mit Sahne!

Hauptdarsteller der Wiener Fassung: Andreas Lichtenberger und Ann Mandrella
© VBW/A.Ch. Wulz

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Die Handlung von „Ich war noch niemals in New York“ spielt großteils auf einem Kreuzschiff.
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien nimmt man ab 17. März mit dem Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ volle Fahrt auf. 

Mit 66 Jahren“ wird von einem Zwölfjährigen gesungen, „Vielen Dank für die Blumen“ von Mitarbeitern, die von einem Lob ihrer Chefin begeistert sind, in „Griechischer Wein“ erinnert sich ein schwules Paar an das erste Treffen, „Bleib doch zum Frühstück“ wird zur Revuenummer mit Stewardessen. Wenn das Musical „Ich war noch niemals in New York“ Songs von Udo Jürgens in eine romantische Handlung auf einem Kreuzfahrtschiff und in ein großes Show-Musical verpackt, kann man sich auf die Wirkung der Ohrwürmer verlassen.

2007 hatte das Stück in Hamburg Premiere, ab 17. März ist es im Wiener Raimund Theater zu sehen. Die hiesige Musicalintendantin Kathrin Zechner hatte bereits vor Jahren Interesse gezeigt, aus bekannten Liedern des österreichischen Entertainers ein Musical zu machen, war jedoch mit diesem Ansinnen zu spät gekommen, die deutsche Stage Entertainment hatte „Ich war noch niemals in New York“ damals schon in Arbeit. Ohne Wehmut sagt sie heute zu k2: „Mein Riecher war richtig und es ist toll für Jürgens, dass er so einen Erfolg in Deutschland hat. Ich bin stolz, das Stück jetzt nach Wien heimzuholen.“

Charmante Geschichte im Dienste der Musik

Rund um 20 Jürgens-Hits hat Autor Gabriel Barylli die Geschichte des Paares Maria und Otto geschrieben, das aus dem Altersheim flieht, um in New York zu heiraten. Marias Tochter Lisa und Ottos Sohn Axel nehmen die Verfolgung auf einem Schiff auf und verlieben sich – nach von Karrieresucht bedingten Verzögerungen – ineinander. Mit von der Partie sind auch ein schwules Pärchen und Axels cooler Sohn. Bis zum Happy End werden Lieder wie „Aber bitte mit Sahne“, „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ und „Merci Chérie“ eingeflochten. Udo Jürgens zeigt sich mit der Handlung zufrieden: „Das Publikum sehnt sich doch nach verständlichen, emotionalen Geschichten. Ich glaube, dass die Handlung genau den Ton meiner Lieder trifft.“ Barylli erzählt k2, sein Ziel beim Schreiben sei gewesen, „dass nicht Worte stattfinden, damit das nächste Lied kommen kann. Ich wollte vielmehr heute gültige Szenen, die wie Jürgens-Songs von Sehnsucht gekennzeichnet sind“. Zechner bezeichnet als Plus des Buches, „dass es den Hits mit einer charmant-komödiantischen Geschichte dient“.

Wienerische Version

Bei der Wiener Fassung führt Carline Brouwer Regie, die in Deutschland assistiert hat. „Die Show funktioniert so gut, weil Udo Jürgens so nah mit uns zusammengearbeitet hat“, sagt sie. „Er hat viel über Arrangements mitdiskutiert, die Darsteller motiviert und Energie gebracht.“ In Wien wolle sie „keine Kopie der deutschen Produktion, sondern etwas Neues. Es wird wienerischer, größer in den Shownummern.“ Choreografisch steht ihr Kim Duddy zur Seite. Die Hauptrollen übernehmen Ann Mandrella, hierzulande bekannt aus „Die Schöne und das Biest“ und „Chicago“, als Karrierefrau Lisa, Andreas Lichtenberger als Axel, die abenteuerlustigen Älteren spielen Peter Fröhlich, der mit dem „Kaisermühlen Blues“ berühmt wurde, aber auch schon in Musicals mitwirkte, und Hertha Schell. Andreas Bieber, bei den VBW zuletzt Leo Bloom in „The Producers“, spielt den schwulen Stylisten.

Keine Imitation

Die Herausforderung, Songs, die jeder von Jürgens im Ohr hat, auf die Bühne zu bringen, gehen die Darsteller gelassen an. Ann Mandrella sagt: „Ein Problem wäre es, wenn nur einer ihn imitiert, aber wenn man die Lieder auf witzige Art einbaut, funktioniert es. Hier sind Songs und Story ja auf spielerische Art verwoben, ohne den Anspruch, dass sie genau zusammen passen - immer mit einem Augenzwinkern.“ Laut Fröhlich wiederum ist „die Geschichte durch die Titel geschickt verbunden und so erzählt, dass es ein Ganzes ist, kein Nummernprogramm. Es war höchste Zeit, dass ‚Ich war noch niemals in New York’ nach Wien kommt.“

Von Theresa Steininger


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  • Raimund Theater "Ich war noch niemals in New York": ab 17.3.2010
    1060 Wien, Wallgasse 18-20

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