Selbstbewusster Schrettle
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Das zeugt von Mut und Selbstbewusstsein. Anfang Jänner kam im Wiener Burgtheater die aufgefrischte Claus-Peymann-Inszenierung von William Shakespeares Königsdrama „Richard II.“ heraus. Am 17. April hat die von Gernot Plass textlich und regielich eingerichtete Fassung desselben Stücks im TAG, dem Theater an der Gumpendorfer Straße, Premiere. Die Kleinen treten in offene Konkurrenz zur großen Bühne.
Erfahrungen am Burgtheater („boat people – das label ist schön“ 2007 und „Ich habe King Kong zum Weinen gebracht“ 2008) sammelte der junge Grazer Dramatiker Johannes Schrettle. Am 6. März kommt sein neuestes Stück „Wie ich mit 12 Millionen Euro den Kapitalismus rette (WIM)“ in der Regie des Autors heraus.
Weitere TAG-Premieren bis zum Saisonende: „Phalli“ bietet drei Männer, drei Penisse und sie reden darüber (24. März). Eine Produktion der Plaisiranstalt mit Raoul Biltgen, Sven Kaschte und Giuseppe Rizzo.
Katja Lehmann adaptiert Alfred Kubins „Die andere Seite“ für die TAG-Bühne. Premiere: 29. Mai.
Reinhold Reiterer









