Die böse Hexe hat Hänsel und Gretel gefangen genommen.
© Burgarena Reinsberg
In der Burgarena Reinsberg spielt man heuer Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“.
„Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel.“
So beginnt das altbekannte Märchen der Brüder Grimm, das Engelbert Humperdincks beliebter Märchenoper „Hänsel und Gretel“ zugrunde liegt. Nach der umjubelten Uraufführung in Weimar durch Richard Strauss ging die Oper binnen kürzester Zeit über mehr als 50 deutsche Bühnen und danach - in mehr als 70 Sprachen übersetzt - in einem Siegeszug ohnegleichen um die ganze Welt.
Ein Männlein steht im Walde
Dazu beigetragen haben dürften auch so bekannte Melodien wie „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh“, „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder „Ein Männlein steht im Walde“, die rasch zu musikalischem Allgemeingut wurden.
Mit außerordentlich feinen instrumentalen Zeichnungen gelingt es Humperdinck, die Poesie des Märchens und die Geheimnisse des Waldes einzufangen, sodass sich die Oper harmonisch in die Naturkulisse der Burgarena Reinsberg einfügt. Dort führt Michael Sturminger Regie, die musikalische Leitung hat Martin Haselböck über. Besetzung: Susanne Kreusch (Hänsel), Bernarda Bobro (Gretel), Irmgard Vilsmaier (Hexe).
Von Werner Schuster









