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Günstiges Kultur-Vergnügen

schuster, 2010-03-16 10:00

Da immer mehr Leute immer weniger Geld zur Verfügung haben, hätte ich einen Tipp für ein günstges Kultur-Vergnügen: Literatur-Veranstaltungen. Buchpräsentationen zum Beispiel finden eigentlich stes bei freiem Eintritt statt. Außerdem kommt man dabei den Künstlern so nah wie sonst fast nie im Kulturbetrieb.

Alleine heute, Dienstag, 16. März 2010, hätte man in Wien zum Beispiel die Qual der Wahl zwischen:

  • Elfriede Hammerl liest um 19 Uhr im Tiempo Nuevo aus ihren Kolumnen.
  • Stefan Slupetzky stellt „Lemmings Zorn“ um 19 Uhr in der Bücherei Penzing vor.
  • In der Österreichischen Gesellschaft für Literatur sind ebenfalls um 19 Uhr Barbara Hundegger und Christoph W. Bauer zu Gast.

Auch der restliche März hat es – nicht nur in Wien – in sich:

  • Am 18. März gibt es in der Alten Schmiede um 19 Uhr Barbara Frischmuth mit „Die Kuh, der Bock, die Geiß und ihr Liebhaber“ und im Literaturhaus Mattersburg präsentiert Hakon Hirzenberger um 19 Uhr „Die Schule an der Grenze“.
  • In der Melker Kulturwerkstatt liest Alfred Komarek am 19. 3. um 20 Uhr aus „Polt“.
  • Im Loisium in Langenlois gibt Christian Muthspiel am 21. 3. um 11 Uhr eine Ernst-Jandl-Soloperformance.
  • Am 25.3. stellen Paulus Hochgatterer um 19 Uhr im Bel Vino in Leobersdorf „Das Matratzenhaus“ und Wolf Haas um 19.30 Uhr im Stadttheater Wiener Neustadt „Brenner und der liebe Gott“ vor und mit Stermann & Grissemann gibt es um 19.30 Uhr im Wiener Radiokulturhaus „Zwei Klassiker lesen Weltliteratur“.

Ich selbst habe am 10. März im Radiokulturhaus die Literarische Soiree besucht und mir, moderiert von Robert Weichinger, zum Unkostenbeitrag von einem Achterl Rot von Doris Knecht (Kurier), Klaus Kastberger (Literaturarchiv) und Thomas Edlinger (FM4) T.C. Boyles „Das wilde Kind“, Paulus Hochgatterers „Das Matratzenhaus“ und Andrea Grills „Das Schöne und das Notwendige“ näherbringen lassen.

Am kommenden Freitag (19. 3.) gehe ich vielleicht zum Poetry Slam ins Literaturhaus, und am 23. 3. habe ich mir Marketa Pilatova mit „Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein“ in der Hauptbücherei vorgenommen.

Von Werner Schuster

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