Science-Fiction im Park
mangiapia, 2010-06-09 15:35
Zwischen roten Hängematten, Bäumen und Vogelgezwitscher
beherbergt der Bruno-Kreisky-Park diesen Sommer immer wieder eine Leinwand.
„Science-Fiction im Park“ heißt das Filmspektakel unter Sternen, das zum
Auftakt „2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“ ausstrahlt:
Der Film beginnt, als sich eine
amerikanisch-sowjetische Mission aufmacht, um den Grund des Versagens des
verlassenen Raumschiffs Discovery zu erforschen. An der Discovery angekommen,
müssen der Führer des amerikanischen Teams (Roy Scheider) und die Führerin des
russischen Teams (Helen Mirren) das offensichtliche Versagen des berüchtigten
Bordcomputers HAL 9000 untersuchen. Außerdem müssen sie die Bedeutung von
unzähligen mysteriösen schwarzen Monolithen ergründen, die sich auf dem Jupiter
versammeln.
Währenddessen befindet sich die Erde am Rande eines nuklearen Krieges. Eine
Erscheinung des Astronauten David Bowman (Keir Dullea) scheint wiederholt zu
versprechen, dass "etwas Wundervolles" passieren wird...
Dabei ist der Film trotz Qualität eigentlich Nebensache.
Das aufgestellte Mobiliar wird gern genutzt, doch auch abseits der
Sitzgelegenheiten finden sich Grüppchen mit Decken und Picknickkörben ein um
Wetter und Atmosphäre zu genießen.
Wer allein oder als Paar kommt und es lieber lauschig hat,
kann außerdem gelassen über das Gras schaukeln:
Die roten Hängematten, lebendige Kunstobjekte von Michael Kienzer, sind so
ziemlich das bequemste, das die Welt je erblickt hat und hübsch anzusehen
obendrein (Anm.: Kunst mit praktischem Nutzen muss man einfach lieben.).
Ob man den Film nun aktiv sieht oder nicht, die Vernetzung von Kultur und Natur
erzeugen eine einmalige Stimmung, die genutzt werden will.
Enjoy!
(c) Science Fiction im Park



