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Die fesche Lola

mangiapia, 01.08.2011 14:28

Die kleine Off-Musiktheaterbühne im dritten Wiener Gemeindebezirk überrascht immer wieder mit kurios abgewandelten Opernklassikern.

Heute wird scheinbar ein Marlene Dietrich Abend dargeboten – das lässt der Titel „Die fesche Lola“ vermuten.

Aber das L.E.O. wäre nicht das L.E.O. wenn das nur ein Marlene-Abend wäre...
Das Ganze wird zur lebendigen Geschichtsstunde mit Anekdoten zur Künstlerin, viel Ironie und ein bisschen Travestie. 

Mit vier Darstellern und einem Pianisten ist man heute auch deutlich stärker besetzt als bei der üblichen One Man Show und so kann man durchaus von einer abwechslungsreichen Revue sprechen.



Lieder wie „Ich bin von Kopf bis Fuß“, „Nimm dich in Acht vor blonden Frauen“ gesellen sich zu anderen, nicht Dietrich-eigenen Titeln, die sie irgendwann einmal in ihrem Leben interpretiert hat.



Persönlich habe ich für dieses Musikgut zwar nicht allzu viel übrig aber schließlich geht es hier selten um die Musik. Denn im L.E.O. kann kaum einer wirklich singen – und das wissen auch alle. Vielmehr versucht man sich an komödiantischen Hommagen und die müssen einfach gefallen.



Insgesamt eine gute Leistung, denn das Publikum scheint Spaß zu haben; trotzdem bin ich irgendwie nicht so begeistert wie von den bisherigen Inszenierungen.



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Juni 2011 (1): JazzFest Wien

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