Dienstwagen von Bundeskanzler Bruno Kreisky im Foyer des Wien Museums, 1971-1974
Rover 3,5l, Ankauf 2007
© Wien Museum/Foto: Hertha Hurnaus
Geschenke – nicht nur zu Weihnachten: Das Wien Museum zeigt in 20 Themenstationen, welche wichtigen und für die Stadthistorie interessanten Ankäufe und Schenkungen in den vergangenen Jahren gemacht wurden.
Ein Care-Paket, Bruno Kreiskys dunkelgrüner Rover, Falcos Helmut-Lang-Bühnengarderobe, Wolfgang Ambros´ Mundharmonika, Gemälde von Danhauser, Schiele, Alt und Fendi – vielseitig sind die Kunstwerke und Gegenstände, die in den vergangenen Jahren gekauft und geschenkt wurden. 10.000 wurden seit dem Jahr 2000 mit einem Budget von 400.000 Euro pro Jahr erworden. Auch einem Schenkaufruf von Seiten des Museums, dem 2012 ein weiterer nachkommen soll, leisteten viele Folge, so ist es nun möglich, Dirk Stermanns Lichtbildausweis für Fremde und Alfred Komareks Zündholzautomat zu zeigen, Laurids Ortner überließ seine Dokumentation des Streits um das MuseumsQuartier und den Leseturm.
In 20 Themenstationen erinnert das Wien Museum nun etwa auch an die Fußball EM 2008, indem Autofahnen und Fanpackages ausgestellt werden, Themen sind aber auch Design, Wiener Stars, Integration. Mehlspeisenbuch und Sängerknabenuniform stehen für das Typische. Ein Nachtkästchen aus dem Obdachlosenheim Meldemannstraße und Dokumente politischer Stadtgeschichte erzählen einiges über Wiens Historie, mit dabei sind aber auch verschiedene Mistkübelmodelle. Kunst, Fotografie, Architektur, Mode, Alltagsobjekte ... Das Wien Museum will mit den Ausstellungsstücken gleichsam Zeugnis für das breite Spektrum seiner Sammeltätigkeit ablegen, das das Wien-Museum so einzigartig mache, so Direktor Wolfgang Kos. Neuerwerbungen und Schenkungen seien essentiell und sinnvolle Ergänzungen der historischen Sammlungen, aber auch zeitgenössische Zeugnisse einer Stadt in Veränderung.
Theresa Steininger









