Die Kunstwiese im Skulpturenpark Markt Neuhodis.
© Talos Kedl
Talos Kedls Großplastiken sind auf der „Kunstwiese“ im Skulpturenpark Markt Neuhodis als permanente Wechselausstellung versammelt.
Der Verleger und Autor Leo Mazakarini sagt über Talos Kedl: „Die pannonische Umwelt, in der Talos aufgewachsen ist und die ihn geformt hat, hat ihn stets vor dem intellektuell-artifiziellen Manierismus mancher Avantgarde-Künstler bewahrt; Kedl schöpft aus Primärquellen, aus den Geheimnissen der Natur. Aus seiner Erdverbundenheit, aus seinem Wissen, dass dieser Welt künstlerisch beizukommen die Reflexion der Schöpfungsmittel ist. Es ist dies eine sehr unmittelbare, sehr imaginative, sehr subjektive, sehr persönliche Kunst - ohne jede Koketterie, ohne Kompromisse, und ohne den Blick in einen 'Zeitgeist'.“
Nun hat Talos Kedls seine Großplastiken auf der „Kunstwiese“ im Skulpturenpark Markt Neuhodis als permanente Wechselausstellung versammelt. Der Skulpturenpark liegt am Fuße des Geschriebensteins, der höchsten Erhebung des Burgenlandes, am Rande der pannonischen Tiefebene im südlichen Burgenland. Kelds Eltern, der 1991 verstorbene Bildhauer Rudolf und die Malerin Christine, haben ihren Garten und ihr Haus für die Allgemeinheit geöffnet und zeigen ihre Freiluftgalerie jedem, der sie betrachten will.
„Dr. Feelgood“, „Weib“ und „Kastanie“
Die als permanente Wechselausstellung konzipierte „Kunstwiese“ bietet nun Gelegenheit, Talos Kedls Werke kennenzulernen. Das „Begreifen“ der Werke ist nicht nur erlaubt, sondern vielmehr vom Künstler gewünscht. Gleichgültig, ob es der hoch aufragende „Dr. Feelgood“ ist oder das üppige „Weib“, selbst die mit riesigen Stacheln bestückte „Kastanie“ regt zur Berührung an, fordert sie geradezu heraus.
Neben den ein bis vier Meter hohen Großplastiken hat Talos Kedl auch Kleinplastiken und Reliefs in seinem vielseitigen Oeuvre. Er schweißt, hämmert und patiniert in den Ateliers in Wien und in Markt Neuhodis.
Besucher sind auf der Kunstwiese immer willkommen, werden aber gebeten sich vorher unter 03363 - 79 3 79 telefonisch oder per E-Mail anzumelden. Anfahrt: A2 Südautobahn, Abfahrt Richtung Graz Friedberg-Pinggau oder Richtung Wien Abfahrt Lafnitztal-Oberwart, über die B63 Richtung Oberwart und Szombathely (Bucsu). Abfahrt Markt Neuhodis, vorm Ortsanfang, beim rosa Marterl rechts, die nächste Abbiegung links und geradeaus zum Kastell.
Von Werner Schuster









